Sonntag, 21. Dezember 2014

Nächstenliebe? Altmodisch? Oder notwendig?

Rund um uns gehen derzeit Zehntausende auf die Straße und demonstrieren - wissen oft nicht einmal, in welchem Protestmarsch sie sich gerade befinden, für oder gegen was sie auf die Straße gehen. Hauptsache, "die Ausländer" können zum Sündenbock gemacht werden. Sündenbock wofür nochmal gleich???

Wieder andere machen genau das Gegenteil, sie üben sich in Nächstenliebe & Großzügigkeit - auch oder gerade, ohne besonders gläubig zu sein. Sie handeln einzig aus Mitgefühl und Freundlichkeit, mögen nicht zusehen, wenn Menschen leiden oder hungern müssen - jaja, hungern. In diesem ach so reichen Land.
Sie mögen nicht zusehen, auch nicht, wenn diese Menschen unsere Sprache kaum sprechen, wenn sie verstört und verängstigt sind oder sich ganz einfach schämen ob ihrer Armut.


Es ist ein großes Glück, wenn man miterleben darf, wie eine ursprünglich kleine Aktion immer größer wird. Wie sich Menschen anschließen, die selber wenig haben, wie diejenigen, deren Möglichkeiten größer sind, ihren Reichtum teilen.

Wie Tag und Nacht Fragen gestellt werden - "was fehlt, was braucht Ihr" - per Telefon, Email, SMS und PN auf Facebook und anderswo.

Es ist beklemmend, mitzuerleben, wie dankbar die von uns aufgesuchten Menschen sind, wenn wir mit ein paar Lebensmtteln vor der Tür stehen.
Es ist berührend, wenn sich Kirchenleute melden und wie ergriffen sie sind ob der Vielzahl an Spenden.

Es ist so, dass man weitermachen muss. Nächstenliebe zeigen. Teilen.

Nicht nur Weihnachten. Immer.






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